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Ödemtherapie und postoperative Ödemtherapie

Ödemtherapie und postoperative Ödemtherapie

Ein Ödem ist eine Ansammlung von Wasser (manchmal mit Eiweiß oder Fett) im Körper. Bei einem Lymphödem hat der Patient ein schweres oder müdes Gefühl in den Gliedmaße und/oder ein Spannungsgefühl im Handgelenk, Finger, Knöchel, Ellenbogen und Knien. Oft hat der Patient Schmerzen. Die Behandlung ist notwendig um einer weiteren Zunahme des Ödems vorzubeugen.

Die Beratung

Während der Konsultation diskutiert der Facharzt ausführlich die Möglichkeiten für die spezifischen Bedürfnisse des Kunden. Die Vor,- und Nachteile, Risiken und Erwartungen werden in diesem Gespräch erläutert. Es liegt in der Verantwortung des Facharztes, den Kunden bei seiner Entscheidungsfindung so gut wie möglich zu unterstützen.

Lymphödeme

Lymphödem bedeutet wörtlich Schwellung. Bei einem Lymphödem ist der Abfluss von Gewebeflüssigkeit wegen einer Erkrankung des lymphatischen Systems eingeschränkt.
Das lymphatische System ist ein Reinigungs,- und Immunsystem, bestehend aus einem Netzwerk von Lymphgefäßen und Lymphknoten. Die Lymphgefäße nehmen Gewebeflüssigkeit auf, in der Proteine, Abfallstoffe und schädliche Partikel gelöst sind. Die Lymphknoten, vor allem in der Leistengegend, den Achseln und im Nacken fungieren als Filter. Schädliche Partikel und Abfallstoffe werden in den Lymphknoten zerstört.
Lymphödeme sind sehr unangenehm und können Entzündungen (Erysipel), Gelenk,- und Hauterkrankungen hervorrufen.

Die Ursachen der Lymphödeme

Die Störung des lymphatischen Systems kann erblich bedingt sein. Allerdings tritt ein Lymphödem meist nach schweren Schäden an den Lymphgefäßen oder Lymphknoten auf. Oft auch bei einer Brust,- oder Prostataoperation oder Bestrahlungen.

Symptome der Lymphödeme


Bei Lymphödemen gibt es eine Schwellung. Dadurch kommt es zu einem Gefühl von Schwere oder Müdigkeit in den Gliedern oder es kann zu Spannungsgefühl im Handgelenk, den Fingern, Knöchel, Ellenbogen oder im Knie führen. Patienten sprechen von großen Schmerzen.

Behandlung

Mit manuellen Lymphdrainage, Ödem und Fibrose operationen, ambulanter Kompressionstherapie oder durch Lymftaping wird vom Hauttherapeuten sichergestellt, dass die Flüssigkeit entfernt wird. Die Drainage reduziert den Schmerz und lässt die Wunde schneller heilen.
Nach Ableitung der Flüssigkeit werden die behandelten Gliedmaßen verbunden und ggf. ein therapeutischer elastischer Strumpf angepasst. Der Strumpf erhält das erzielte Ergebnis.
Eine Behandlung dauert ca. 30-45 Minuten. Ein intensiver Beginn (mit drei bis fünf Behandlungen pro Woche) erzielt die besten Ergebnisse. Die Dauer der Behandlung variiert von Patient zu Patient. Um die Fortschritte zu überwachen wird der Umfang des Ödems regelmäßig gemessen.
Bei der manuellen Lymphdrainage aktiviert der Therapeut mit einer sanften Pumpwirkung das feine Netzwerk von Lymphgefäßen unter der Haut. Die Lymphdrainage regt die Flüssigkeitsaufnahme durch das lymphatische System an und erhöht den Abfluss der Gewebsflüssigkeit.

Leiden Sie an Flüssigkeit,- und Fettansammlungen, so wenden Sie sich bitte in die Klinik. Wir helfen Ihnen gerne.