Brustverkleinerung
Brustverkleinerung
In der frühen Pubertät beginnt die Brustentwicklung. Hormone und Vererbung bestimmen die Größe der Brust. Das Brustgewebe besteht zum großen Teil aus Fett. Bei dickeren Frauen ist der Anteil von Fett in der Brust im Verhältnis viel höher als der Anteil an Drüsengewebe. Zu große und schwere Brüste können zu körperlichen und seelischen Problemen führen.
Körperliche Probleme können auf verschiedene Arten verursacht werden. Da die Brüste sozusagen an den Schultern hängen können Nacken-, Schulter-und Rückenschmerzen auftreten.
Frauen gehen oft mit nach vorne gebeugten Schultern. Manchmal macht das den Anschein als ob sie die Brüste verstecken wollten, aber meist unbewusst durch das Gewicht der Brüste. Dies führt zu einer schlechten Körperhaltung.
Eine Brustverkleinerung kann helfen, wenn der Patient eine kleinere Körbchengröße wünscht. Der plastische Chirurg entfernt überschüssiges Fett-, Drüsen-, und Hautgewebe. Dies macht die Brüste kleiner, leichter und fester. Die Brüste sind nicht nur kleiner, sondern erhalten auch eine neue, festere Form.
Die Beratung
Während der Konsultation diskutiert der Facharzt ausführlich die Möglichkeiten für die spezifischen Bedürfnisse des Kunden. Die Vor,- und Nachteile, Risiken und Erwartungen werden in diesem Gespräch erläutert. Es liegt in der Verantwortung des Facharztes, den Kunden bei seiner Entscheidungsfindung so gut wie möglich zu unterstützen.
Der Ablauf
Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Es ist daher notwendig, dass der Kunde nüchtern in die Klinik kommt. Dies bedeutet, dass der Kunde am Abend ab 22.00 Uhr nichts mehr essen und ab 24:00 Uhr nichts mehr trinken sollte. Der Einsatz von gerinnungshemmenden Medikamenten oder Tabletten, die die Blutungszeit beeinflusses, sollten mindestens eine Woche vor der Operation abgesetzt werden. Dazu gehören: Aspirin, Ascal, Brufen, Diclofenac, Nerofen, Naprosyn und Naproxen. Patienten, die Blutverdünner auf Anraten ihres Hausarztes oder Spezialisten einnehmen, sollten eine Absetzung unbedingt mit ihrem Arzt besprechen.
Der Ablauf einer Brustverkleinerung besteht aus drei Teilen:
1. Die Entfernung eines Teils der Brust;
2. Bildung einer neuen, kleineren Form;
3. Das Verschieben der Brustwarze.
Die Brust wird durch die Entfernung von Drüsengewebe und Haut an der unteren Hälfte der Brust verkleinert. Der Chirurg versucht die daraus resultierenden Narben so unauffällig wie möglich zu gestalten. Es entstehen um beide Areolas feine, kreisrunde Narben. Darüber hinaus entstehen bei den meisten Techniken Narben vertikal zwischen der Brustwarze und der unteren Brustfalte. Die Wunden werden mit feinen Nähten verschlossen, so dass die Narben so unauffällig wie möglich bleiben.
Nach der Operation
Sofern interne Nähte gemacht wurden, muss der Klebstoff innerhalb von drei Wochen entfernt werden. Manchmal werden Drainagen eingelegt. Diese sind aus Kunststoff und entleeren die Wunde von Blut und Flüssigkeit.
Das Ergebnis
Der Patient erlebt die Vorteile der Brustverkleinerung sofort. Die bessere Form und das Aussehen der Brüste betrifft auch den Hals, die Schultern und den Rücken. Zur Aufrechterhaltung dieser Form ist es wichtig bei allen Aktivitäten, bei denen sich der Patient viel bewegt einen starken BH zu tragen. Das Gefühl in der Brustwarze kann zunächst eingeschränkt sein. Allmählich wird sich dies geben. Angesichts der Verschiebung der Brustwarze, ist es wichtig zu wissen, dass das Stillen mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr möglich ist.
Sie haben zu schwere Brüste? Wenden Sie sich vertrauensvoll an die Klinik. Wir helfen Ihnen gerne.

