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Brustvergrößerung

Brustvergrößerung

In der frühen Pubertät beginnt die Brustentwicklung. Hormone und Vererbung bestimmen die Größe der Brust. Kleine Brüste können bei einigen Frauen psychische und emotionale Probleme verursachen. Vor allem im Sommer kommen diese zum Vorschein. Es gibt auch Frauen, die ganz normale Brüste haben, aber aus verschiedenen Gründen größere Brüste wünschen.
Normalerweise wird eine Brustvergrößerung gewünscht, die zu größeren und volleren Brüsten führt. Aber auch Brüste, die durch Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder Alterung geschwächt wurden können korrigiert werden.

Die Beratung

Während der Beratung diskutiert der Facharzt die Möglichkeiten für die spezifischen Bedürfnisse des Kunden. Sowohl die Vor-und Nachteile, Risiken und Erwartungen werden in diesem Gespräch erläutert. Es liegt in der Verantwortung des Facharztes dem Kunden die bestmögliche Grundlage für seine Entscheidung zu bieten.

Der Ablauf

Die Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Es ist daher notwendig, dass der Kunde nüchtern in die Klinik kommt. Dies bedeutet, dass der Kunde am Abend ab 22.00 Uhr nichts mehr essen und ab 24:00 Uhr auch nichts mehr trinken sollte. Der Einsatz von gerinnungshemmenden Medikamenten oder Tabletten, die die Blutungszeit beeinflussen, sollten mindestens eine Woche vor der Operation abgesetzt werden. Dazu gehören: Aspirin, Ascal, Brufen, Diclofenac, Nerofen, Naprosyn und Naproxen. Kunden, die Blutverdünner auf Anraten ihres Hausarztes oder Spezialisten einnehmen, sollten eine Absetzung unbedingt mit ihrem Arzt besprechen.
Die Implantate können auf unterschiedlichen Wegen eingesetzt werden: durch die untere Brustfalte, die Brustwarze oder die Achselhöhle, je nach Körperbau, Cup-Größe oder den persönlichen Wunsch des Patienten.
Der Facharzt wählt mit dem Patienten eine bevorzugte Methode.
Die Implantate werden durch einen kleinen Schnitt in die Haut eingeführt. Dieser Schnitt wird in der Falte unter der Brust, Achsel oder um den Warzenhof durchgeführt, wo er am wenigsten sichtbar ist. Die Implantate werden hinter dem Brustgewebe oder den Brustmuskel platziert.

Die Implantate

Es gibt verschiedene Arten von Brustimplantaten. Die häufigsten Implantate sind runde, tropfenförmige, glatte oder rauhe Siliziumimplantate. Diese Implantate bestehen aus einer Silikonhülle, glatt oder rauh, mit Silikongel gefüllt. Es gibt auch Implantate mit einer Silikonhülle, die mit Kochsalzlösung oder Hydrogel gefüllt sind. Die Wahl der Art der Implantate unterliegt der Präferenz der Patienten und der Beratung von Fachärzten.
Neuere Implantate haben eine aufgeraute Silikonhülle. Dies kann verschiedene Komplikationen (Kapselbildung und Kapselfibrose) verursachen, da der Körper eine dünne Bindegewebsschicht um das Implantat bildet. Eine dünne Schicht von Bindegewebe ist normal und tritt bei jedem Menschen auf.
Wenn diese Bindegewebsschicht jedoch zu stark gebildet wird, können Probleme auftreten.
Die Brust erscheint dann härter, runder und ist manchmal schmerzhaft.
Durch die Nutzung dieser aufgerauten Oberfläche und indem das Implantat hinter den Muskel und durch sorgfältige chirurgische Techniken eingesetzt wird, unternimmt der Chirurg alle Anstrengungen um das Risiko einer Kapselfibrose auf ein Minimum zu beschränken.
Wenn der Patient wenig oder gar kein Brustgewebe besitzt ist ein tropfenförmiges oder “anatomisches” Implantat zu bevorzugen. Ist genügend eigenes Brustgewebes vorhanden, sind runde Implantate zu bevorzugen.
Heute nutzen viele das sogenannte “Cohesive” Gel. Ein Silikongel mit wenig oder gar keiner Flüssigkeit, so dass bei einer Undichtigkeit kein Silikonöl in das Gewebe austreten kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei sehr dünnen Patienten Falten viel weniger sichtbar sind.

Nach der Operation

Nach der Operation wird dem Patienten die Wunde nur durch Pflaster und elastische Binden verbunden, oder ein Sport-BH durch den plastischen Chirurgen angepasst. Sie können unter ärztlicher Aufsicht und Betreuung in der Klinik übernachten. Die ersten zwei Wochen muss der Patient viel ruhen und es ist wichtig, die Anweisungen des Arztes genau zu befolgen. Nach zwei Wochen werden die Nähte entfernt und der Patient kann mit leichter Arbeit beginnen. Nach sechs Wochen sind wieder alle Bewegungen möglich, sogar Sport und schwere körperliche Arbeit.

Ergebnisse

Die Haut über dem Muskel benötigt nach der Operation noch etwas Zeit um seine endgültige Form zu erhalten. Nach zwei Wochen ist der Muskel ausreichend gedehnt und die Brüste werden voller und schöner sein. Die neue Brust wird natürlich aussehen und sich glatt anfühlen. Die endgültige Form der neuen Brust hängt von Menge und Form des eigenen Brustgewebes ab. Daher ist die neue Form nie genau vorhersagbar.
• Die Größe der neuen Brust und das Implantat wird im Voraus mit dem Facharzt besprochen.
• Das Vorhandensein eines Brustimplantats ist kein Einwand gegen eine mögliche Schwangerschaft. Während der Schwangerschaft kommt es zu einer Volumenzunahme des Brustgewebes, das nach der Schwangerschaft und Stillzeit in der Regel wieder zurückgeht.
• Das Gefühl der Haut kann nach einer Brustvergrößerung, einschließlich der Brustwarze, reduziert sein. Auch kann Überempfindlichkeit der Brustwarzen auftreten. Dies ist nur vorübergehend.
• Brustkrebsdiagnostik kann nach einer Brustvergrößerung in der Regel durchgeführt werden. Außerdem kann eine Mammographie durchgeführt werden, obwohl die Herstellung und Überprüfung dieser Röntgenaufnahmen nach einer Brustvergrößerung schwierig ist.

Mögliche Komplikationen

• Die häufigste Komplikation stellt die Kapselfibrose dar. Hier bildet der Körper eine Schicht aus Bindegewebe um das Implantat. Eine dünne Schicht von Bindegewebe ist normal und tritt bei jedem Menschen auf.
Wenn diese Bindegewebsschicht jedoch zu stark gebildet wird, können Probleme auftreten.
Die Brust erscheint dann härter, runder und ist manchmal schmerzhaft.
Durch die Nutzung dieser aufgerauten Oberfläche und indem das Implantat hinter den Muskel und durch sorgfältige chirurgische Techniken eingesetzt wird, unternimmt der Chirurg alle Anstrengungen um das Risiko einer Kapselfibrose auf ein Minimum zu beschränken.
Eine Garantie kann jedoch nie gegeben werden. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt eine starke Kapselbildung entsteht, kann dies selbstverständlich behandelt werden.
• Seltene Komplikationen sind: Infektionen, Verdickung des Bindegewebes, Reaktion auf Silikon und Verschiebung des Implantats. Bei einigen Patienten (dunkle Haut oder dunkle Rasse) können auch hypertrophe Narben (dicke Narbe unter der Brust) auftreten.
• Frauen mit Silikonimplantaten können, wie andere, an Brustkrebs erkranken. Es ist nicht erwiesen, dass das Mammakarzinom durch die Silikonimplantate verursacht wird.
Haben Sie zu kleine Brüste, wenden Sie sich vertrauensvoll an unsere Klinik. Wir helfen Ihnen gerne.

 

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